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30.09.2012 VFL Bückeburg - U.L.M Wolfsburg 2:4

Oberliga: VFL Bückeburg - U.L.M. Wolfsburg
Oberliga: VFL Bückeburg - U.L.M. Wolfsburg

Fotos von Etienne :)

Oberliga (jö). Timo Nottebrock muss sich gestern gefühlt haben wie der Finanzminister von Griechenland: Er verwaltete den Mangel, allerdings nicht den finanziellen, sondern den personellen. Elf Spieler hatten sich abgemeldet, darunter wichtige Leute wie Alexander Bremer, Niko Werner, Nils Rinne und Tim Buchwald. Trotzdem wäre die 2:4-Niederlage gegen Lupo Martini Wolfsburg nicht unbedingt nötig gewesen.

Ihre Entstehung beruhte hauptsächlich auf Abstimmungsmängel in der Defensivabteilung des VfL Bückeburg, in der Pascal Herting erstmals in seinem Leben Verteidiger spielte. Vor der Abwehr agierten mit Bastian Hattendorf und Jannis Städter zwei ebenso unerfahrene Kräfte. „Unsere Fehlerquote war einfach zu hoch“, bestätigte Trainer Nottebrock.

Die Platzherren zeigten mehr Initiative, hatten 65 Prozent Ballbesitz, gingen allerdings arg verschwenderisch mit ihren Torchancen um. Tobias Versick setzte einen Kopfball neben das Tor (6.), Nico Schikora vergab (10. und 41.), Burak Buruk scheiterte mit einem Freistoßhammer (35.). Eher selten ließen sich dagegen die Gäste vorne blicken, waren aber mit ihren schnellen Stürmern brandgefährlich. Bei den zwei Führungstoren in der ersten Halbzeit half Bückeburg kräftig mit. Beim 1:0 durch Gianpiero Buonocore in der 28. Minute hätte Pascal Thomsen auf der rechten Seite gegen eine VfL-Überzahl nie zum Flanken kommen dürfen. Dem 2:0 der Gäste in der 45. Minute durch Mario Petry gingen nach einer Ecke mehrere Querschläger im Strafraum voraus.

Nach der Pause aber nochmal Hoffnung, weil der erhoffte frühe Anschlusstreffer fiel. Freistoß Burak Buruk, Kopfball Jan Steininger – nur noch 1:2 (54.). Irgendwie hatte man aber das Gefühl, Wolfsburg könne gegen die schwache VfL-Abwehr das Spiel nach Belieben kontrollieren. Die Gäste stellten mit dem 1:3 durch Vito Daniele Galluzini in der 62. Minute den alten Abstand wieder her. Selbst als Bückeburg nur eine Minute später mit dem 2:3 erneut auf ein Tor heran kam, sah es selten danach aus, als wenn das Spiel noch kippen könnte. Der Treffer fiel nach bewährtem Muster: Freistoß Buruk, Kopfball Steiniger. Sie waren die stärksten Bückeburger. In der Schlussphase legte Lupo Martini nochmal zu. Das 4:2 der Gäste erzielte Elvir Zveratic in der 90. Minute nach einem Konter.

VfL: Spilker, Pascal Könemann, Abram, Städter, Buruk, Versick (78. Heine), Hattendorf (86. Raschke), Herting, Steininger, Bastian Könemann (78. Caliandro), Schikora.

Quelle: Schaumburger Zeitung

29.09.2012 SC Rinteln - SC Auetal 1:3

25.09.2012 FC Schalke 04 - FSV Mainz 3:0

23.09.2012 SC Rinteln - TSV Exten 4:2

Bezirksliga (peb). Das war der Tag von Kastriot Hasani: Der Rintelner Torjäger machte beim 4:2-Sieg gegen den TSV Exten alle vier Tore und traf in der 80. Minute auch noch den Pfosten.

Exten ging bis in die Haarspitzen motiviert in die Partie, nahm die Zweikämpfe sofort an, stand tief, lauerte auf Fehler der Rintelner im Aufbauspiel und überbrückte mit langen Bällen schnell das Mittelfeld. Rinteln zeigte sich von der aggressiven Gangart der Gäste überrascht, verlor die Zweikämpfe im Mittelfeld und machte Fehler in der Abwehr.

In der 8. Minute tankte sich Volkmar Vöge auf der rechten Seite durch, passte nach innen auf Marcel Buchholz und Exten führte mit 1:0. Rinteln brauchte einige Zeit, um sich von diesem Schock zu erholen. Erst Hasani brachte Rinteln wieder ins Spiel. Mit einem 14-Meter-Hammer glich der Torjäger in der 20. Minute zum 1:1 aus. Auch danach blieb Rintelns Mittelfeldspiel nur Stückwerk. Zu viele Fehlpässe, verlorene Zweikämpfe, zu wenig Laufarbeit: Nur Fatih Akkus konnte überzeugen. Er machte Räume zu, war unermüdlich unterwegs und gab die gescheiten Pässe.

In der 30. Minute tauchte Buchholz nach einer Flanke von Sebastian Schmidt frei vor dem Tor auf und scheiterte aus acht Metern. Fünf Minuten später musste TSV-Keeper Christian Krohn sein ganzes Können gegen Dimitri Berkut aufbieten, als der aus zwölf Metern zum Schuss kam. In der 44. Minute dann das 2:1 für Rinteln: Berkuts Flanke verwandelte Hasani per Kopf zur Führung.

In der zweiten Halbzeit zog sich Rinteln weit zurück, ließ Exten teilweise völlig unbehindert agieren und bettelte förmlich um den Ausgleich. Nach einem erneuten Abwehrfehler traf Dennis Hupe in der 68. Minute aus 25 Metern genau in den Winkel zum 2:2. Jetzt drückte Exten sogar auf den Siegtreffer. Das Tor fiel aber auf der anderen Seite. In der 78. Minute markierte Hasani nach einem Konter über Andreas Kramer das 3:2 und drei Minuten vor dem Abpfiff war es wieder Hasani, der seine starke Leistung nach einem Musterpass von Jannik Sasse mit dem 4:2 krönte.

Quelle:Schaumburger Zeitung

22.09.2012 JSG Süd-Weser-SC Rinteln 3:10

JSG Süd-Weser-SC Rinteln
JSG Süd-Weser-SC Rinteln

16.09.2012 VFL Bückeburg-RSV Göttingen 1:3

Oberliga (jö). Timo Nottebrock lehnte nach Spielende konsterniert an seiner Trainerbank, war in sich gekehrt, wollte mit niemandem mehr sprechen. Vielleicht sogar verständlich, denn das, was er in der zweiten Halbzeit erdulden musste, war in der Tat schwer zu verarbeiten. Der VfL Bückeburg hatte das Spiel gegen den RSV Göttingen ohne Not aus der Hand gegeben, reagierte nur noch, schien auch mit den Kräften am Ende zu sein. Das Ergebnis war eine 1:3-Heimniederlage, nicht etwa gegen einen übermächtigen Gegner, sondern gegen eine Mannschaft, die ihr Spiel sogar ziemlich langsam aufbaute und keineswegs mehr Potenzial als Bückeburg besaß.

Dass der VfL derart nachlassen würde, war in der ersten Halbzeit nicht vorauszusehen. Im Gegenteil: Die Platzherren hatten einen Traumstart, gingen schon nach zwei Minuten in Führung und waren in den ersten 20 Minuten klar dominierend. Das Führungstor war so schön wie das Bückeburger Spiel: Bastian Könemann mit Direktabnahme diagonal durch den Strafraum zu Tobias Versick, der schnörkellos vollendete.

Bückeburg in dieser Phase erstaunlich stark. Nils Rinne immer selbstbewusster, Pascal Herting überraschend zweikampfhart, Bastian Könemann vorne so durchsetzungsstark wie selten zuvor. Pech nur, dass die Gäste aus ihrem ersten ordentlichen Angriff in der 26. Minute sofort den 1:1-Ausgleich machten. Jan-Hendrik Matthes wurde schön freigespielt. Danach war das Spiel bis zur 60. Minute halbwegs ausgeglichen. Göttingen war technisch etwas besser. Bei Bückeburg schlichen sich Ungenauigkeiten ein.

Der Einbruch in der letzten halben Stunde überraschte trotzdem. Das Führungstor der nun klar dominierenden Gäste lag in der Luft. Thorben Rudolph knöpfte Herting robust den Ball ab, schoss vom Strafraumeck – 1:2 (73.). Auch das Göttinger 3:1 durch Özkan Beyazit (84.) wurde durch Bückeburger Abstimmungsprobleme begünstigt. Der VfL leistete sich in dieser Phase teilweise haarsträubende Fehler. Die Niederlage ging in Ordnung.

VfL: Spilker, Pascal Könemann, Städter, Bremer, Buruk (71. Buchwald), Versick, Rinne, Herting (84. Heine), Steininger, Raschke, Bastian Könemann.

Quelle:Schaumburger Zeitung

15.09.2012 SC Rinteln-TSV Ahnsen 2:1,F-Jugend

07.09.2012 SC Auetal - SC Rinteln F-Jugend

02.09.2012 VFL Bückeburg - VfV Hildesheim 3:3

Oberliga (jö). 3:3 gegen den VfV Hildesheim – ein Punkt gewonnen oder zwei verloren? Das letztere dürfte der Fall sein. Der VfL Bückeburg hätte gegen die nicht sonderlich starken Domstädter eigentlich einen Sieg einfahren müssen. Dass er nicht zustande kam, hatte Abwehrgründe.

Niko Werner war verletzt ausgefallen und besonders in der ersten Halbzeit wurde deutlich, wie unverzichtbar der Abwehrchef in der Innenverteidigung ist. Pascal Könemann spielte neben Jan Stei-ninger. Es fehlte das blinde Verständnis. Zweimal spielte Hildesheim den Ball in die Schnittstelle der Innenverteidigung, zweimal wurde ein Tor daraus. In der 13. Minute ein schöner Pass auf Patrick Grabosch – Pascal Könemann nicht dicht genug am Mann. Beide gingen zum Ball, Gra-bosch spitzelte ihn ins Tor. Noch schlimmer die Abstimmungsprobleme in der 20. Minute: Ein simpler Freistoß in die Gasse auf Philipp Schlichting – 2:0 für Hildesheim. Bückeburg in dieser Phase hinten anfällig und vorne unsichtbar.

Es dauerte über eine halbe Stunde, ehe es zum ersten Torschuss der Platzherren kam. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam Bückeburg aber langsam ins Spiel. Die Angriffsaktionen wurden konkreter. Endlich wurde auch schneller gespielt. Die 39. Minute: Pascal Herting, der für Werner in die Mannschaft gerückt war, überraschte mit einem Lattenkracher. Alexander Bremer kam an den Ball, gab ihn nach innen zu Tim Buchwald, der den wichtigen 1:2-Anschlusstreffer machte.

Nach der Pause kam der VfL Bückeburg stark aus der Kabine, schaffte schon in der 49. Minute den 2:2-Ausgleich. Tim Buchwald gab einen Freistoß mit Drall gefährlich herein. Der Ball drehte auf den langen Pfosten, Bremer stieg hoch und nickte ihn hinein. Hildesheims Torwart Marco Pinkernelle war irgendwo, aber nicht in Ballnähe.

Das Spiel war nun in der entscheidenden Phase. Hildesheim kam nochmal zurück, nicht zuletzt, weil Bückeburg im Aufbau zu viele Abspielfehler machte und sich im Zweikampf zu selten behauptete. Nicht unverdient deshalb der erneute Führungstreffer der Gäste in der 60. Minute: Benedict Plaschke traf mit einem Kopfball zum 3:2.

Trotzdem reichte es für den VfL Bückeburg fünf Minuten vor dem Ende noch zum Ausgleich. Der eifrige Tobias Versick zog aus 22 Metern einfach mal ab. Kein besonders strammer Schuss, aber Bremer bekam den Fuß dazwischen und Pinkernelle machte erneut eine schlechte Figur.

Das 3:3 war in einem durchschnittlichen Spiel ein insgesamt gerechtes Ergebnis. VfL-Trainer Timo Nottebrock arbeitete den positiven Aspekt heraus: „Wir haben zweimal einen Rückstand ausgeglichen, damit muss man zufrieden sein.“

VfL: Spilker, Pascal Könemann, Herting, Städter, Buchwald, Bremer, Buruk (77. Heine), Versick, Rinne (85. Hattendorf), Steininger, Bastian Könemann (68. Peter).

Quelle:Schaumburger Zeitung