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23.11.2014 HKM E-Jugend in Stadthagen

09.11.2014 Achilles Hallencup Fortuna Sachsenroß

08.11.2014 Landesliga: SC Uchte - VFL Bückeburg 1:7

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15 Tore in zwei Spielen – beim VfL Bückeburg scheint das Rohr nun frei zu sein. Mit einem 7:1 kletterte der VfL Bückeburg am Samstag zwischenzeitlich auf den 2. Tabellenplatz.

Die Verletzung von Jan Steininger war das einzige Ärgernis in dem einseitigen Spiel. Er musste in der Halbzeit ausgewechselt werden, weil er von hinten umgeflext wurde. Eine Szene, die typisch war für dieses Spiel. Uchte war in den Zweikämpfen ständig zu spät dran, spielte ruppig und wurde vom unsicheren Schiedsrichter Issam Ismaili zu selten zurückgepfiffen. Das Foul an Steininger bezeichnete er allen Ernstes als „Pressschlag“.

Beim fußballerischen Kräfteverhältnis gab es dagegen kaum Interpretationsmöglichkeiten. Der VfL war von Beginn an dominierend und ging bereits in der 4. Minute durch Nico Stolte mit 1:0 in Führung. Er traf aus 18 Metern mit einem Nachschuss. Stolte war für den erkrankten Jannis Städter in die Startelf gerückt. Die Bückeburger hätten danach zügig auf 2:0 erhöhen können, mussten sich aber gedulden. Der Freistoß des erneut äußerst starken Pascal Herting krachte an den Pfosten (23.) und der Kopfball von Alexander Bremer wurde von der Linie geholt (32.). In der 36. Minute aber das schön herausgespielte zweite Tor. Bastian Könemann verwertete Hertings Flanke im Laufen mit einem Kopfball.

„Weitermachen, nicht nachlassen“, forderte Trainer Timo Nottebrock in der Kabine und seine Mannschaft gehorchte aufs Wort. Marcel Buchholz erhöhte in der 50. Minute auf 3:0, als er sah, dass Torwart Jordi Hamacher zu weit draußen stand. Danach war Bremer zweimal dran. Sein 4:0 in der 54. Minute bereitete Herting mit einem Solo vor. Beim 5:0 behielt Bremer im Gewühl vor dem Tor den Durchblick. Uchtes Ehrentreffer von Janek Barg nach einem schnellen Gegenstoß in der 63. Minute konnte den VfL nicht mehr irritieren. Vor den Augen zahlreicher mitgereister Fans unterstrich auch Burak Buruk mit den letzten beiden Treffern seine ausgezeichnete aktuelle Form. Sein 6:1 war ein frecher 25-Meter-Freistoß. Er zirkelte den Ball mit der Innenseite über Hamacher hinweg. Bei Buruks 7:1 in der 75. Minute kam der Ball über die Stationen Herting und Bremer zu ihm.

07.11.2014 „Paule“ hat sein Temperament entdecktPascal Herting erobert mit Fleiß und Eifer einen Stammplatz beim VfL Bückeburg

Fußball. Einen Meisterschaftsfavoriten und Tabellenzweiten mit 8:1 bloßzustellen, das ist wahrlich nicht alltäglich. Neben dem zweifachen Torschützen und der Standard-Koryphäe Burak Buruk war Pascal Herting einer der herausragenden Spieler des VfL Bückeburg. Auch er erzielte zwei schöne Treffer. Der 23-Jährige ist ein wunderbares Beispiel, dass sich mit Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft viel erreichen lässt. Denn Herting erkämpfte sich in dieser Saison einen Stammplatz in der Startelf des Landesligisten. Sein Spiel ist viel leidenschaftlicher, dynamischer und flexibler als früher. Bei seinen zwei Toren bewies er außerdem, dass er es gelernt hat, mit Überlegung Fußball zu spielen. Herting hat es geschafft, das hatten nach seinem Abgang beim SC Rinteln nur wenige erwartet. Wir unterhielten uns mit ihm.

Hat das Spiel am Sonntag so viel Spaß gemacht, wie es aussah?

Es war einer der Tage, an denen alles klappt. Irgendwann traut man sich alles zu. Wir haben auch gegen Gegner wie Bad Pyrmont guten Angriffsfußball gespielt, es aber nicht komplett durchgehalten. Am Sonntag kam hinzu, dass uns der OSV Hannover Räume überließ und schwach in der Rückwärtsbewegung war. Vielleicht war es gegen Ende auch Resignation.

Es scheint, als haben Sie den Durchbruch beim VfL Bückeburg endgültig geschafft.

Daran kann man sehen, was es bringt, verletzungsfrei zu bleiben. In meiner ersten Zeit beim VfL Bückeburg wurde ich ständig zurückgeworfen, musste mich dann wieder über die Zweite heranarbeiten. In diesem Sommer konnte ich die Vorbereitung voll mitmachen und fühlte mich körperlich so gut wie noch nie. Der Trainer registrierte das und stellte mich auf.

Timo Nottebrock sagte zu Saisonbeginn sogar, dass an Pascal Herting kein Weg vorbeiführt.

Das ist schön, aber jeder ist zu ersetzen und muss seinen Platz behaupten.

Mittlerweile scheint auch ihr Selbstvertrauen ausgeprägter zu sein. Der Treffer zum 7:1 war ein durchdachter Flachschuss aus dem Rückraum.

Ich sah, dass es bei dem Gewimmel im Strafraum der einzige Weg ins Tor war. Wenn es läuft, zielt man mutig in die Lücke und wenn es 6:1 steht, dann passt er plötzlich genau hinein.

Können Sie verstehen, dass einige Beobachter vom zwischenzeitlichen zweistelligen Tabellenstand des VfL Bückeburg enttäuscht waren und mehr erwarteten?

Vielleicht, schließlich sind wir ja der Absteiger aus der Oberliga. Das hat aber auch eine andere Seite. Die Gegner sind heiß auf uns, heißer, als gegen andere Mannschaften. Außerdem führte die Tabelle in die Irre. Wir haben mit unseren späten Gegentoren zu Beginn der Saison leichte Punkte verschenkt. Wenn wir als Mannschaft unsere Leistung abrufen, können wir jede Spitzenmannschaft schlagen. Wir werden in den nächsten Spielen dran bleiben und unsere Punkte holen müssen. Bitte nicht wieder Ausgleichstore im letzten Moment.

Warum werden Sie eigentlich „Paule“ genannt?

Als ich in der Bückeburger B-Jugend spielte, nannte mich Alexander Teske auf einmal so. Er hat Schuld und die anderen machten mit. Ich werde übrigens nur beim VfL Bückeburg „Paule“ genannt.

02.11.2014 Landesliga: VFL Bückeburg : OSV Hannover 8:1

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01.11.2014 Testspiel E-Jugend: VFL Bückeburg - VFB Gorspen/Vahlsen

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