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30.08.2012 Trainingsauftakt F-Jugend SC Rinteln

Trainingsbeste 2011/2012
Trainingsbeste 2011/2012

22.08.2012 VFL Bückeburg - TSV Havelse 2:4 n.E

Fußball (seb). Volle Hütte im Jahnstadion: 600 Zuschauer wollten den „Nürnberg-Killer“ TSV Havelse im Niedersachsenpokal beim VfL Bückeburg sehen. Und das Team von Trainer Timo Nottebrock hielt gut dagegen, verteidigte ein 0:0 und kämpfte sich leidenschaftlich ins Elfmeterschießen. Dort hatte der TSV Havelse aber die besseren Nerven und setzte sich mit 4:2 nach einem Elferkrimi durch.

Es war kein Spaziergang für den Regionalligisten TSV Havelse – im Gegenteil: Das Spiel wurde zu einer Zitterpartie für den haushohen Favoriten. Der VfL Bückeburg präsentierte sich im gesamten Match in der Defensive gut sortiert, war griffig in den Zweikämpfen, überzeugte mit Leidenschaft und ließ kaum Chancen für das Team von Trainer André Breitenreiter zu. Allerdings konnte der VfL selber auch nur selten Nadelstiche setzen.

Der Ex-Bückeburger Torben Deppe zog bei den Gästen im Mittelfeld die Fäden. Zu Anfang war er sehr agil, verblasste dann aber im weiteren Spielverlauf. Da Havelse keine Löcher in der Bückeburger Defensive fand, versuchte es der TSV zunächst mit Weitschüssen. Maurice Maletzki (16.) schoss aus 20 Metern knapp vorbei. Zwei Kopfbälle von Saliou Sané (43.) und Daniel Hintzke (44.) waren eine sichere Beute von VfL-Keeper Patrick Spilker. Die beste Chance hatte Havelse in der 33. Minute: Maletzki wurde frei gespielt und steuerte allein auf Spilker zu, doch der Havelser verfehlte das Tor um Haaresbreite. Die beste Möglichkeit der Bückeburger hatte Nico Schikora in der 39. Minute. Der Neuzugang des VfL zog aus 25 Metern ab, doch TSV-Schlussmann Markus Straten-Wolf war auf dem Posten.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste das Laufpensum und damit auch den Druck, aber der VfL stemmte sich aufopferungsvoll gegen die Havelser Angriffe und verteidigte geschickt. Die Breitenreiter-Elf biss sich die Zähne aus und hatte nur eine Großchance. Nach einer Flanke stand Sané (60.) am langen Pfosten völlig frei, doch der Angreifer platzierte seinen Schuss aus sechs Metern neben das VfL-Gehäuse. Der TSV wurde je länger das Spiel dauerte nervöser und die Passgenauigkeit nahm ab. Der „Nürnberg-Bezwinger“ war ständig im Vorwärtsgang, aber die tief stehenden Bückeburger ließen keine nennenswerten Chancen des Favoriten zu, sodass das Spiel im Elfmeterschießen entschieden werden musste.

Im Elfmeterschießen setzte Niko Werner gleich den ersten Ball neben das Tor. Pascal Könemann und Burak Buruk verwandelten sicher. Als dann Bastian Hattendorf am Havelser Keeper Straten-Wolf scheiterte, war das Pokal-Aus der Bückeburger besiegelt, denn der Regionalligist aus Havelse traf seine Elfmeter traumwandlerisch sicher.

Es fehlte nicht viel, dann hätte sich der VfL Bückeburg als „Nürnberg-Bezwinger-Besieger“ fühlen können. Trotz des Scheiterns: VfL-Coach Timo Nottebrock kann stolz auf die Leistung seiner Elf sein.

Quelle: Schaumburger Zeitung

19.08.2012 VFL Bückeburg - SV Holthausen/Biene 1:2

Oberliga (peb). Das war Pech für den VfL Bückeburg: Nach einem hochklassigen Spiel unterlag der Oberligist dem SV Holthausen-Biene durch einen Treffer in der 93. Minute unglücklich mit 1:2.

Trotz über 40 Grad im Jahnstadion lieferten sich beide Teams in der ersten Halbzeit ein temporeiches Duell. Bückeburg stand zunächst tief. Holthausen nutzte die Räume im Mittelfeld zu einem gefälligen Kombinationsspiel.

Bückeburg störte erst kurz vor dem Strafraum und versuchte nach der Balleroberung durch lange Bälle auf den agilen, schnellen und trickreichen Tobias Versick sowie Nico Schikora zum Erfolg zu kommen. Aber die meisten Angriffe verpufften schon vor dem Gäste-Strafraum.

Holthausen war in den ersten 45 Minuten schneller am Ball, lauffreudiger und zweikampfstärker. Die Folge waren eine Fülle von Chancen. In der 14. Minute scheiterte Andre Hilling am glänzend aufgelegten VfL-Keeper Patrick Spilker, der aber drei Minuten später nach einem 14-Meter-Knaller von Michael Thielke machtlos war. Holthausen führte 1:0. Schon in der 21. Minute der überraschende Ausgleich. Nach einer Ecke kam der lange Niko Werner an den Ball und verwandelte per Kopf zum 1:1.

Holthausen machte danach weiter mächtig Druck. Steffen Menke (30.), Simon Többen (35.) und Malte Weusthof (37.) verfehlten nur knapp das VfL-Gehäuse. In der 42. Minute rettete Spilker mit einer Glanzparade gegen Viktor Braininger.

In der zweiten Halbzeit präsentierte sich ein ganz anderer VfL. Jetzt war Bückeburg das läuferisch und kämpferisch bessere Team, gewann immer mehr Zweikämpfe und hatte auch die besseren Torchancen. In der 60. Minute zog Pascal Herting aus 20 Metern ab, Gäste-Keeper Jonas Gottwald ließ den Ball abklatschen und den Nachschuss hämmerte Versick an die Latte. Fünf Minuten später strich ein Freistoß von Burak Buruk knapp am langen Eck vorbei. In der 72. Minute verfehlte Bastian Könemann aus 16 Metern ganz knapp das Tor und in der 78. Minute streifte der Schuss von Schikora die Latte.

Die letzten zehn Minuten gehörten wieder den Gästen. In der 81. Minute blieb Spilker Sieger gegen Thielke und vier Minuten später parierte der VfL-Keeper gegen Elmar Bruns. Als alles nach einem Remis aussah, fiel der entscheidende Treffer zum 1:2. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld auf den zweiten Pfosten köpfte Thielke das Leder an die Querlatte, der Abpraller landete vor die Füße von David Brink, der eiskalt einlochte.

Quelle: Schaumburger Zeitung

12.08.2012 SC Rinteln - SSG Halvestorf/Herkendorf 4:0

Bezirksliga (peb). Ein starker Matthias Appel und ein Keeper der Extraklasse – das machte den Unterschied. Der SC Rinteln entzauberte den Landesliga-Absteiger und schlug die SSG Halvestorf-Herkendorf hoch verdient mit 4:0.

Einen Einstand nach Maß feierte Rintelns Blitztransfer Markus Peter. Der Torwart bestach durch sein Stellungsspiel, seine absolute Strafraumbeherrschung und gab der SCR-Abwehr über 90 Minuten einen starken Rückhalt.

Nach vorsichtigem Abtasten nahm die Partie Fahrt auf. Dabei erspielte sich die SSG leichte Vorteile und kam zur ersten Chance. Timo Möller, der Rintelner im Dress der SSG, tauchte in der 10. Minute völlig frei vor dem SCR-Tor auf, aber Peter schnappte sich das Leder im Stile eines Klassetorhüters. In der 15. Minute die zweite dicke Chance für Möller. Aber wieder blieb Peter der Sieger. Dann die kalte Dusche für die Gäste. In der 20. Minute startete Fatih Akkus auf der rechten Seite ein Solo, bediente Matthias Appel in der Mitte und es hieß 1:0 für die Platzherren.

Geschockt durch den Rückstand riss bei der SSG der Faden, jetzt war Rinteln das dominierende Team. In der 35. Minute marschierte Matthias Appel ungehindert durch das Mittelfeld und traf mit einem 18-Meter-Hammer zum 2:0. Drei Minuten später vollendete Appel mit seinem dritten Treffer den lupenreinen Hattrick. In der 45. Minute hatte Rinteln Glück, als Rene Hau per Kopf nur die Latte traf.

In der zweiten Halbzeit war die SSG bemüht, dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben, hatte die größeren Spielanteile, blieb aber ohne Tor. Rinteln stand tief, erwartete die SSG-Angriffe und verlegte sich auf das Kontern. Doch Andreas Kramer (55.) und Kastriot Hasani (73.) trafen nur Aluminium, Alexander Rogowski (52.), Hasani (57.) und Dimitri Berkut (65.) vergaben leichtfertig. Den Schlusspunkt setzte dann Hasani mit dem Treffer zum 4:0 in der 88. Minute.

Quelle: Schaumburger Zeitung

05.08.2012 Volksbank Masters Finale TSV Exten-VFL Bückeburg 0:3

04.08.2012 VFL Bückeburg - VFL Osnabrück 4:1

02.08.2012 Volksbank Masters in Lüdersfeld - Halbfinale

Fußball (uk/jö). Das mögliche Traumfinale beim Volksbank-Masters ist geplatzt: Der TSV Eintracht Exten entzauberte den FC Stadthagen und darf sich nach dem verdienten 3:2-Erfolg auf ein Endspiel gegen den VfL Bückeburg freuen, der den SV Nienstädt 09 mit 3:0 stoppte.

Wer hätte das gedacht?. Wenige Tage nach dem überzeugenden 6:1-Erfolg beim SV Obernkirchen, ließ sich der Landesligist aus der Kreisstadt vom vermeintlich kleinen TSV Exten an der Nase über den kleinen Lüdersfelder Platz führen. Dabei hatte alles gut begonnen, wahrscheinlich zu gut. Giuliano Maione erzielte nach einem schnellen Angriff über die linke Seite und Pass von Sören Hoppe die 1:0-Führung (13.). Danach war vom FC nicht mehr viel zu sehen. Eine leichte optische Überlegenheit vermochten die Schützlinge von Steffen Mitschker nicht in zwingende Möglichkeiten umzumünzen. Es gab viele Fehlpässe, der letzte Pass in die Spitze war meist schlampig gespielt. Der TSV Exten zeigte sich griffig in den Zweikämpfen, machte die Räume durch geschicktes Verschieben immer wieder eng. Der Ausgleich fiel nach einem Freistoß: Marcel Buchholz schob den Ball rechts an der Mauer vorbei – 1:1 (25.). FC-Keeper Ciro Miotti nahm das Tor auf seine Kappe: „Ich habe nicht reagiert.“ Dann noch einmal der FC. Stanislaw Schkurin wurde geschickt, der gute Keeper Dirk Hempel rettete in höchster Not, den Abpraller setzte Marcel Baluschek aus 35 Metern knapp über das Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff schlug der TSV eiskalt zu: Volkmar Vöge drang in den Strafraum ein, wurde gefoult. Aber Schiedsrichter Andreas Thienel ließ den Vorteil laufen, Vöge stocherte den Ball an Miotti vorbei – 1:2 (45.).

Nach der Pause setzte der FC einen drauf, agierte noch harmloser. Exten bleib durch Angriffe immer gefährlich, hatte die besseren Möglichkeiten. „Lauf mal hinterher“, platzte Mitschker angesichts der Vorstellung seiner Jungs der Kragen. Das verdiente 1:3 erzielte wieder Vöge, der Hoppe wie eine Fahnenstange stehen ließ und einschoss (65.). Das 2:3 durch Selim Kilinc war lediglich eine Ergebniskosmetik. „Ein Warnschuss war das nicht, das ist mir zu einfach, das lasse ich nicht gelten. Kein Kampf, kein Einsatz, keine Einstellung – und das vor vielen Zuschauern beim Masters“, ärgerte sich Mitschker.

FC Stadthagen: Miotti, Hoppe, Kuhnert, Cakir, Schkurin, Kilinc, Baluschek, Krebs, Korkmazyigit, Maione, Sieg (Tas, Umutlu, Schönen, Georgiev, Schumacher)

TSV Exten: Hempel, Mehic, Luthe, Schmidt, Braunert, Melcher, Fahl, Hupe, Schnur, Buchholz, Vöge (Henze, Girardi, Heise, Rienschke, Marten).

Der VfL Bückeburg gestaltete die ersten 30 Spielminuten gegen den Bezirksligisten SV Nienstädt 09 überlegen, hatte mehr Ballbesitz, war optisch überlegen. Gleich die erste Torchance saß, als Tobias Versick seinen Kopfball nach einer Flanke gegen die Laufrichtung von Torhüter Björn Schütte platzierte – 1:0 (5.). Große Chancen erspielten sich der Oberligist nicht, ließ Ball und Gegner laufen. Dann der Weckruf für die Nienstädter: Christos Christou drang von links in den Strafraum ein, peilte völlig frei die lange Ecke an – aber Tobias Markowski rettete mit einem sehenswerten Reflex (29.). Nun war der klassentiefere SV 09 am Drücker, machte ordentlich Dampf. Markowski unterlief eine Flanke, den Schuss von Simon Ulbrich kratzte Jan Steininger von der Linie (35.). VfL-Coach Timo Nottebrock schwoll angesichts der Vorstellung seiner Jungs der Kamm und meldete sich erstmals lautstark zu Wort. Mitten in die Nienstädter Drangperiode zeigte VfL-Neuzugang Niko Schikora seine Qualitäten. Mit einem „Staubwolkenantritt“ nahm er seinem Gegenspieler fünf Meter ab, ließ noch Keeper Schütte aussteigen und vollendete locker zum 2:0-Pausenstand (41.).

Nach der Pause wechselte der VfL komplett durch. Es gab aber keinen Bruch im Spiel, im Gegenteil: Der VfL zeigte eine ganz starke Leistung, ließ den Nienstädtern nicht den Hauch einer Chance. Es gab sehenswerte Kombinationen, nur die Würze durch noch mehr Tore fehlte. Der VfL Bückeburg scheint spielerisch eindeutig verbessert, hat Qualität im Kader. Die Zuschauer waren begeistert. Einen Treffer gab es dann doch noch: Bastian Schmalkoch packte einen Hammer aus, der Ball rauschte unhaltbar zum 3:0 (56.) ins Netz.

VfL Bückeburg: Markowski, Werner, Steininger, Rinne, Abram, P. Könemann, Buchwald, B. Könemann, T. Versick, Schikora, Bremer (Prange, Raschke, Schmalkoch, Buruk, Herting, Hattendorf, Caliandro, Schneckener, P. Spilker).

SV Nienstädt 09: Schütte, Böhning, Caragnico, Christou, Grohs, Holz, Gutzeit, Peters, Schünemann, Schwarze, Ulbrich (B. Mücke, Kaya, Felix, Brandt, Kaiser).

Quelle: Schaumburger Zeitung