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31.08.2011 SC Rinteln - TSV Bückeberge

28.08.2011 FC Stadthagen - SC Rinteln 3:2

FC Stadthagen - SC Rinteln
FC Stadthagen - SC Rinteln
Bezirksliga (jö). Es ging hoch her im Jahnstadion. Mit einem Tor in letzter Sekunde sicherte sich der FC Stadthagen einen kaum noch für möglich gehaltenen 3:2-Derbysieg gegen den SC Rinteln.

Doch trotz des versöhnlichen Ausgangs lagen die Nerven einiger Stadthäger Zuschauer nach Spielschluss blank. Sie sahen sich von Schiedsrichter Anton Ushakov benachteiligt, der tatsächlich schwach gepfiffen hatte, seine Fehlentscheidungen aber auf beide Seiten verteilt hatte. Unverständlich war auch, dass einzelne Stadthäger Zuschauer die Spieler des SC Rinteln nach Spielende wild anpöbelten.

Das Spiel selbst lieferte zunächst nur wenig Grund für derartige Aufwallungen. Der FC Stadthagen war in der ersten Halbzeit durch Timo Kuhnert (3. Minute) und Guiliano Maione (37.) mit 2:0 in Führung gegangen. In beiden Fällen regierte in Rintelns Abwehr das Chaos. Weiter vorne im Spielaufbau und im Angriff hatten die Gäste klare Vorteile. Der Ball lief bei ihnen flüssiger. Ihr Spiel wirkte durchdachter. Sebastian Witteks (39.) Anschlusstreffer zum 2:1-Pausenstand rückte die Verhältnisse wieder zurecht.

Nach der Pause wurde der FC besser. Als aber Alexander Rogowski in der 58. Minute den 2:2-Ausgleich für Rinteln erzielte, schien das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen. Stadthagen wähnte Rogowski im Abseits, doch Ushakovs Assistent Daniel Meißner hatte richtig erkannt, dass zwei andere Rintelner in Abseitsposition standen.

Als der Schiedsrichter in der 84. Minute den unbeherrschten Yasin Korkmazyigit mit Gelb-Rot vom Platz warf, schien für Rinteln der Weg zum Sieg frei zu sein. Doch dann kam die dritte Minute der Nachspielzeit: Ein hoher Befreiungsschlag fiel in den Gästestrafraum zurück. Viele stiegen hoch, keiner kam heran, auch Torwart Achim Kentsch nicht, der schon in der ersten Halbzeit mehrmals unsicher wirkte. Der Ball fiel vor die Füße von Thimo Krebs, der aus spitzem Winkel eiskalt das 3:2 erzielte.

FC: Miotti, Hoppe, Kuhnert (85. Gaßmann), Cakir, Kilinc, Baluschek, Maione, Boyraz, Tas (75. Cuha), Krebs.

SC: Kentsch, Walter, Hasani, Herting, Gök (57. Kiritharan), Florim Mustafa, Erxleben, Wittek, Rogowski (90. Kraschewski), Kurka, Dirks.
Quelle: Schaumburger Zeitung

21.08.2011 SC Rinteln - TSV Barsinghausen 3:2

SC Rinteln - TSV Barsinghausen
SC Rinteln - TSV Barsinghausen

21.08.2011 F-Jugend Turnier in Beckedorf

20.08.2011 TSV Bückeberge2 - SC Rinteln 0:17

TSV Bückeberge2 - SC Rinteln
TSV Bückeberge2 - SC Rinteln

14.08.2011 Germania Hagen - SC Rinteln 0:2

Germania Hagen - SC Rinteln
Germania Hagen - SC Rinteln

07.08.2011 SC Rinteln - VFR Evesen 3:0

07.08. U17 Bundesligaturnier in Rinteln

U17 Bundesligaturnier mit dem FC.St.Pauli, Hannover 96,Werder Bremen und Borussia Dortmund
U17 Bundesligaturnier mit dem FC.St.Pauli, Hannover 96,Werder Bremen und Borussia Dortmund

Lokalsport

Türkische Verband entsendet sogar einen Scout

 

Jugendfußball (hga). Auf dem Kiez hat der „WeserGold-2011-Pokal“ für ein Jahr seine neue Heimat. Der FC St. Pauli setzte sich im Finale mit 8:7 nach Elfmeterschießen gegen Hannover 96 durch. Platz drei erspielte sich Borussia Dortmund durch ein 2:1 (0:0) über Werder Bremen.
und Mancus Coffie brachten die Kiez-Kicker zweimal in Front. Yannick Schulze glich für 96 zum 1:1 aus. Dann schlug die Stunde von Nikola Serra, der für die Hannoveraner kurz vor dem Ende das 2:2 erzielte und seiner Mannschaft so die Chance auf den Pokal offen hielt.

Im anschließenden Elfmeterschießen lernte Serra dann, dass es vom Helden zum Unglücksraben nur ein sehr kurzer Weg ist. Nach dem die ersten fünf Elfmeter hüben wie drüben sicher verwandelt wurden, kam Serra als Schütze Nummer sechs an die Reihe. Serra verschoss, gleich danach entschied Frederico Bastek das Finale mit dem Treffer zum 8:7. Die Zuschauer waren zufrieden, auch wenn das Finale erst in der zweiten Halbzeit richtig „ins Laufen“ kam. Es entwickelte sich ein munteres und vor allem spannendes Spiel.

„Hochklassiger Jugendfußball, mehr kann man als Jugendsport nicht anbieten“, resümierte SCR-Vorsitzender Heinz Kraschewski zufrieden. Zusammen mit Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz überreichte Kraschewski den Siegerpokal an St. Pauli.

Im kleinen Finale reichte dem Nachwuchs des amtierenden deutschen Meisters die reguläre Spielzeit von zwei mal 25 Minuten. Nick Weber verwandelte kurz vor dem Ende einen Foulelfmeter für den BVB.

Werder-Coach Viktor Skripnik regte sich über den Elfmeter richtig auf. „Der war aber berechtigt“, meinte Dirk Laue, Moderator des knapp fünfstündigen Turniers. Junioren-Nationalspieler Said Ben Karit hatte den BVB in Führung gebracht, Marcel Hilszner glich für die Werderaner aus. „Wir kommen gern wieder“, erklärte Daniel Stendel, noch bestens aus seinen Zeiten als Bundesliga-Profi bei 96 bekannt. Der heutige Coach des Nachwuchses aus der Landeshauptstadt fasste im Gespräch mit Laue die Eindrücke seiner Kollegen von den anderen Mannschaften zusammen. Laue kündigte eine Fortsetzung im kommenden Jahr an.

Zum ersten Mal hatte der SC Rinteln ein Turnier dieser Klasse veranstaltet. Der Nachwuchs enttäuschte nicht, bereits in den beiden Vorrundenspielen bekamen die Zuschauer viele Tore zu sehen. Da gab es viel zu notieren, nicht nur für die Trainer.

Im Vorfeld hatten sich einige Scouts aus der Bundesliga angekündigt. Für Bayer Leverkusen war Wolfgang Middendorf als im norddeutschen Raum zuständiger Beobachter vor Ort. Selbst der türkische Fußballverband hatte einen Scout geschickt, der ebenfalls viel in sein Notizbuch schrieb.

Besonders der spätere Sieger aus Hamburg sammelte in seinem Vorrunden-Spiel gegen Dortmund wertvolle Erfahrungen für das Finale. Denn auch hier stand es nach regulärer Spiel remis (4:4). Dortmund verwandelte keinen Strafstoß, traf zweimal den Pfosten und scheiterte dreimal an St. Pauli-Keeper Torben Knogmann. 96 erreichte das Finale durch ein 2:0-Erfolg über Bremen. Die Weserstädter machten das Spiel, 96 durch zwei Konter die Tore.
Quelle: Schaumburger Zeitung

05.08.2011 Rintelner Stadtmeisterschaft / Finale: SC Rinteln - TSV Exten

SC Rinteln - TSV Exten
SC Rinteln - TSV Exten
Fußball (peb). Gewinner des Rintelner Sparkassen-Cups, der Rintelner Stadtmeisterschaft, ist der SC Rinteln. Die Kernstädter schlugen den Titelverteidiger TSV Exten gestern Abend im Finale auf dem Steinanger mit 6:5 nach Elfmeterschießen. Nach 90 spannenden Minuten stand es 1:1-Unentschieden.
Traumfinale stand auf hohem Niveau. Beide Teams lieferten vom Anpfiff an ein temporeiches Spiel ab, mit hoher Laufbereitschaft, flüssigen Kombinationen und teilweise mit einem Direktpassspiel in die Tiefe.

Die Elf von Trainer Duran Gök agierte etwas defensiver, baute sich in der einen Hälfte auf und überließ das Mittelfeld dabei den Extenern. Die Räume wurden dadurch sehr eng für den TSV, Ballverluste waren die Folge. Rinteln versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Und das gelang einige Male sehr gut. Aber die hundertprozentigen Chancen wurden leichtfertig vergeben.

Exten hatte in der eigenen Spielfeldhälfte große Freiräume und dadurch mehr Ballbesitz. Die Elf von Trainer Günther Buchholz setzte Rinteln schon in deren Hälfte unter Druck. Der SCR konnte sich aber immer wieder befreien.

In der 5. Minute die erste Großchance für den SCR: Nach einem Doppelpass durch die Mitte tauchte Kastriot Hasani völlig frei vor Keeper Christian Krohn auf, der blieb lange stehen und parierte den Ball aus kurzer Distanz. Im Gegenzug verfehlte Lars Anke aus 18 Metern knapp das Gehäuse.

Exten machte das Spiel, Rinteln lauerte auf Konter. In der 17. Minute parierte Krohn einen 23-Meter-Hammer von Hasani. Vier Minuten später lenkte Krohn einen Schrägschuss von Waldemar Dirks an den Pfosten. In der 30. Minute umspielte Pascal Herting den TSV-Keeper, der Winkel wurde jedoch zu spitz und der Schuss ging daneben. In der 35. Minute passte Hasani auf Dirks, aber der traf aus elf Metern das freie Tor nicht.

Zur Pause hätte Rinteln deutlich führen müssen. Aber es hieß 1:0 für Exten. In der 42. Minute ein Fehler in der SCR-Abwehr, Anke mit einem beherzten Schuss aus zwölf Metern und es stand 1:0.

In der zweiten Halbzeit ein Spiel mit umgekehrten Vorzeichen. Jetzt stand Exten tiefer, Rinteln übernahm mehr und mehr die Initiative, entwickelte aber wenig Gefahr vor Extens Tor. Der TSV baute kräftemäßig immer mehr ab, Rintelns Druck wurde stetig größer. In der 74. Minute der 1:1-Ausgleich: Hasani und Herting mit Doppelpass und Hasani lochte aus sechs Metern ein.

In der Schlussphase spielte nur noch Rinteln, Exten war darauf bedacht, sich ins Elfmeterschießen zu retten. Und das gelang. Auch das Elfmeterschießen verlief äußerst spannend. Herting und Oguzhan Gök verschossen für Rinteln, Joachim von Meien, Matthias und Martin Appel vergaben für Exten. Danach trat Andreas Schulz an und verwandelte eiskalt für den SC Rinteln.

SCR: Willers, Walter, Kiritharan, Hasani, Herting, Schulz, Berkut, Wittek, Yildiz, Kurka, Dirks, Erxleben, Rogowski, Gök, Bergsiek, Kraschewski, Kentsch, Lutteroth.

TSV: Krohn, Mehic, Kramer, Anke, Nonnenberg, Melcher, Fahl, Martin Appel, Braunert, Schnur, Jaskulski, Matthias Appel, von Meien, Brand, Hahne, Marten, Hempel.
Quelle: Schaumburger Zeitung

03.08.2011 Rintelner Stadtmeisterschaft: SV Engern - SC Rinteln1:3

sv engern - sc rinteln
sv engern - sc rinteln
Fußball (seb). Das Traumendspiel des Rintelner Sparkassen Fußballcups ist perfekt. Titelverteidiger TSV Exten trifft am Freitag, um 19.30 Uhr, auf dem Rintelner Steinanger auf den SC Rinteln. Die Gök-Elf besiegte gestern Abend einen aufopferungsvoll kämpfenden SV Engern mit 3:1.
 
Große Personalsorgen beim SVE vor dem prestigeträchtigen Match gegen den SCR. Keeper Michael Zerbst musste genauso wie Jan-Erik Scheel verletzt passen. Insgesamt fehlten beim Kreisligisten neun Spieler. SVE-Coach Thorsten Rinne zog Sebastian Köster als Joker aus dem Ärmel. Zudem setzte er auf Manndeckung gegen den Rintelner Spielgestalter Florim Mustafa. Yannick Scheermann war sein Schatten und meldete den Rintelner Ideengeber ab. Aber auch Rinteln ging nicht sorgenfrei in das Match. Trainer Duran Gök standen die drei Angreifer Kastriot Hasani, Alexander Rogowski und Oguzhan Gök nicht zur Verfügung.

Der SC Rinteln war zunächst optisch überlegen, aber nicht zwingend genug. Ohne das Sturm-Trio war der Rintelner Angriff nur ein laues Lüftchen, das Tempo gering, das Passspiel fehlerhaft. Der SV Engern hatte keine Probleme die Rintelner Angriffsversuche abzufangen. Bei Ballgewinn ging es schnell nach vorne, Rinne forderte immer wieder den Pass in die Tiefe. In der 8. Minute lag der Außenseiter in Führung. Niklas Ritter zog überraschend aus 28 Metern ab und der Ball senkte sich hinter SCR-Keeper Yannik Willers in die Maschen. Der Favorit war geschockt und hatte keine Antwort parat. Erst kurz vor der Halbzeit fiel der 1:1-Ausgleich. Köster mit einem Abschlag genau auf den Kopf von Pascal Herting, die Engersche Abwehr stand ungeordnet, Waldemar Dirks lochte ein.

Nach dem Seitenwechsel agierte Rinteln etwas zielstrebiger, ohne aber zu glänzen. Der SV Engern baute körperlich ab, die Konzentration ließ nach und der Kreisligist lud nun den SCR zum Toreschießen ein. Aber die erste Szene hatte noch einmal der SVE: Ritter (42.) tankte sich durch, aber sein linker Hammer parierte der eingewechselte Felix Lutteroth hervorragend. In der 50. Minute traf Dirks den Pfosten, fünf Minuten später klingelte es im SVE-Kasten. Ivo Kirasic vertändelte den Ball an Herting, der ging auf und davon und legte blitzsauber zum mitgelaufenen Dirks quer – 2:1. Das 3:1 erzielte Sebastian Wittek in der 63. Minute mit einem strammen 12-Meter-Schuss.

SVE: Köster, Funk, Henze, Kirasic, Whalley, Marth, Ritter, Scheermann, Janzen, Buchholz, von Quadt, Kiensvater, Karg.

SCR: Willers, Kraschewski, Walter, Kiritharan, Herting, Florim Mustafa, Schulz, Berkut, Wittek, Kurka, Dirks, Yildiz, Drilon Mustafa, Lutteroth.
Quelle: Schaumburger Zeitung

02.08.2011 Bezirkspokal TSV Algesdorf - SC Rinteln 0:1

tsv algesdorf-sc rinteln
tsv algesdorf-sc rinteln
Fußball (jö). Es war ein mühsamer, aber verdienter Pokalsieg für den SC Rinteln. Der Bezirksligist setzte sich gestern mit 1:0 beim TSV Algesdorf durch.


Weil der Kreispokalsieger gut kämpfte, das Spiel verschleppte und Rinteln selten zu ganz großen Möglichkeiten kam, sah es lange Zeit nach einem 0:0 und einem Elfmeterschießen aus. Doch Rinteln entschied das Spiel schließlich doch noch mit einem genialen Angriff.

Algesdorf musste schon vor dem Spiel eine Hiobsbotschaft verkraften. Der am Zeh verletzte David Glawion konnte nicht spielen und wurde erst später eingewechselt. Ohne den Torjäger konzen-trierte sich Algesdorf vornehmlich auf die Defensive. Angriffe der Platzherren hatten Seltenheitswert.

Wenn Torchancen entstanden, dann für den SC Rinteln. Doch Oguzhan Gök, Martin Kurka nd Kastriot Hasani scheiterten. Bei Pascal Hertings Tor in der 44. Minute entschied der Schiedsrichter auf Abseits.

Auch nach der Pause hatte Rinteln seine liebe Mühe mit dem Kreisligisten. Steffen Sölter kümmerte sich um Hasani. Peter Mynarek wich Gök nicht von der Seite.

In der 71. Minute machte Algesdorf aber einen Fehler. Der Ball ging unnötig im Mittelfeld verloren, Florim Mustafa spielte ihn sauber in die Gasse zu Hasani – 1:0.

In der Schlussphase geriet der Sieg des Bezirksligisten nicht mehr in Gefahr, weil Algesdorf vorne keine Kräfte aktivieren konnte. Rinteln hätte den Erfolg sogar noch ausbauen können.

TSV: Kölling, Mynarek, Sölter, Steiner, Strumpel, Matthias (64. Glawion), Knorr, Harmening, Reinecke, Riemer (53. Söhle), Assaf.

SCR: Kentsch, Drilon Mustafa (69. Kiritharan), Hasani, Herting, Gök (89. Walter), Florim Mustafa, Schulz, Berkut, Wittek, Kurka, Dirks (89. Kraschewski).

Quelle:Schaumburger Zeitung